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Aktuelle Corona Lage

Liebe Patienten, liebe Mitbrüger,

Es kann nicht sein, dass kritische Stimmen unterdrückt , oder Beiträge aus dem Netz gelöscht werden. Es wiederspricht unserem Grundrecht auf freie Meinungsäßerung und der Demokratie in unserem Land.

Somit schließe mich in dieser Zusammenfassung eines Kollegen, Ralf Meyer, zur aktuellen Faktenlage und meiner Kenntnis zu 100% nach an.

Bevor Sie den ausführlichen Artikel zur Corona-Pandemie, von weltweit anerkannten Wissenschaftlern aus dem April 2020 lesen, der im übrigen heute genau das zeigt, was sich bereits vor Monaten abnzeichnete, im folgenden der aktuelle Bericht zur Impffrage über die neuen m-RNA bzw. Vector-Impfstoffe in der massiv verkürzten Testphase vom Biologen Clemens Arvay:

https://www.youtube.com/watch?v=Sqt3LZy0lyk&feature=youtu.be&utm_source=TISSO+Fachkreis-Newsletter&utm_campaign=18e8844a55-TNL+Corona-Impfung&utm_medium=email&utm_term=0_25e7aabfe6-18e8844a55-132847905

 

Die Coronakrise, die unterschiedlichen Interpretationen und Sichtweisen als auch die getroffenen Entscheidungen zum Schutze des Volkes, aller Völker und somit auch Dir hat mittlerweile weitreichende und massive Auswirkungen politischer, sozialer und wirtschaftlicher Art.

Die Verwirrung und teilweise Ohnmacht und Angst, die nicht nur ich sondern vielleicht die meisten unter uns erleben, ist kaum beschreibbar. Die Bilder und Szenen, die auch mich aus den stärker betroffenen Regionen erreicht haben sind zutiefst erschütternd. Dass älteren Menschen in Frankreich oder Italien Behandlungen versagt werden oder keine Hausbesuche stattfinden sollen – auf Grund des Kapazitätenmangels, deren Beatmungsmaschinen abgestellt werden oder aktive „Sterbehilfe“ geleistet werden könnte oder soll stellt einen der inhumansten Akte per se dar, zumal laut RKI bereits vor Jahren auf eine solche mögliche Gefahr und Bedrohung wie der aktuellen angeblich hingewiesen wurde (Drucksache 17/12051 ab Seite 55).

Die getroffenen Entscheidungen, die uns alle als Bürger dieses Staates und vieler anderer Staaten betreffen – wobei wir selbst in Summation der Staat sind und auch Alle die Summation jedwede Konsequenzen zu tragen haben – sollen uns vor gesundheitlichem Schaden schützen.

Ich gehe davon aus, dass gemäß der drohenden Finanzkrise – auch durch den ökonomischen Shutdown – sowohl die Krebstoten also auch die Selbstmordtoten massiv ansteigen können gemäß vergangener Krisen, wobei die drohende ungleich höheres Ausmaß annehmen könnte (in Anlehnung an spiegel.de, Krebstote durch Finanzkrise und heise.de, Rezession treibt Menschen in den Selbstmord). Ebenso wenig akzeptabel ist die Dauer- und Extremüberlastung unserer Ärzte und medizinischen Kompetenzberufe wie Pflegerinnen, Pfleger etc.) aber auch der Politiker und der Polizei. Ganz davon abgesehen auch deren psychischen Folgeschäden.

Ich gehe davon aus, dass auch der verabschiedete Maßnahmenkatalog der uns Alle vertretenden Politiker auf dieser Grundlage umgesetzt wurde und werden mußte.   

Da unsere politischen Spitzenkräfte die aktuellen Entscheidungen getroffen haben und mussten – auf Grund von die Regierung beratenden u. a. fachspezifischen Spitzengremien aus den Bereichen Virologie, Epidemiologie, Seuchenschutz etc. und diese Entscheidungen zunehmend auch international von anerkannten Wissenschaftlern kritisiert oder hinterfragt werden

und dabei vermehrt

von Unverhältnismäßigkeit, Unwissenschaftlichkeit, gegen das Grundgesetz verstoßend und angeblich sogar gegen medizinisch anerkannte Leitlinien verstoßend die Rede ist, rufe ich Sie dazu auf, den gleich folgenden Beitrag von Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi zu sehen, der binnen 24 Stunden bereits über 1.000.000 mal gesehen wurde.

Offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Sucharit Bhakdi

Teilen Sie diesen Beitrag, speichern Sie diesen vorsichtshalber, übersetzen ihn in andere Sprachen (im Anhang sende ich Ihnen die bereits vorliegenden Übersetzungen ins englische und spanische), teilen ihn wiederum und schließen sich der Bitte an, dass die in diesem Beitrag gestellten Fragen umgehend beantwortet werden.
Lesen Sie bis zu Ende bitte, da es auch um aktuelle und künftige Datenoffenlegung, Transparenz und unsere generelle Einbeziehung und Integration geht und gehen muss!

Offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Sucharit Bhakdi

Prinzipiell irritiert mich außerordentlich, wie mit manchen Kritikern umgegangen wird. Es scheint teilweise so, dass diese als inkompetente Scharlatane und Verschwörungswahnsinnige dargestellt werden. Es irritiert mich auch, dass Beiträge plötzlich aus dem Netz verschwinden.

Noch viel mehr besorgt bin ich um unser Aller Zukunft und den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen und Auswirkungen. Am unmenschlichsten empfinde und erlebe ich, dass unsere altehrwürdige Generation, denen wir unser Leben und  Luxusleben zu verdanken haben, jetzt im Stich gelassen werden sollen. Das widerspricht zumindest partiell dem angeblichen Schutz der „Risikogruppen“ ältere Menschen.

Daher bitte ich neben der Beantwortung obig gestellter Fragen auch um eine öffentlich generell zugängliche, zeitaktuelle, unzensierte und fortführende – für UNS ALLE ZUGÄNGLICHE - Livediskussion der den Staat beratenden Fachgremien wie Prof. Drosten und dem RKI MIT weiteren fachspezifischen Kompetenzträgern wie Prof. Hendrik Streeck, Prof. Dr. med. Clemens Wendtner, Prof. Dr. Karin Mölling, Bhakdi, Prof. Ionnaidis, Dr. Wolfgang Wordag und dies mit einem Moderator oder besser Moderatoren, der bzw. die in der Lage sind, deren fachspezifischen Argumente für uns alle nachvollziehbar zu übersetzen.

Es muss ein für Alle Male beendet werden, dass die Bundesregierung, die uns und unser aller Leben vertritt und sichern muss, von einer derart geringen Anzahl von Fachgremien oder Experten beraten wird.

Offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Sucharit Bhakdi

Es liegt mir fern, mich an Verschwörungstheorien, oder Diffamierungen  zu beteiligen. Es geht mir um eine rein sachliche auf Fakten beruhende Diskussion und Entscheidungsfindungen. Und zwar zum Wohle für uns alle.

Beachten Sie bitte auch die in diesem Newsletter genannten Quellen und den Originaltext des in dem Videobeitrag zitierten Stanfordprofessor John P.A. Ioannidis.


„ A fiasco in the making? As the coronavirus pandemic takes hold, we are making decisions without reliable data, the current coronavirus disease, Covid-19, has been called a once-in-a-century pandemic. But it may also be a once-in-a-century evidence fiasco“. by JOHN P.A. IOANNIDIS, MARCH 17, 2020

Focus: Statistikwissenschaftler John Ioannidis, Stanford – Wissenschaftler zu Coronakrise treffen Entscheidungen ohne zuverlaessige Datenbasis


Beachten Sie bitte auch die Stellungnahme sowie faktische und statistische Auswertungen zu Covid-19 von Dr. Harald Burgard, die ich nach Benennung der Quellen weitergebe.


Aus Platzgründen hier nur Referenzen, die Details sind dem Brief entnehmbar:

[1] Fachwörterbuch Infektionsschutz und Infektionsepidemiologie. Fachwörter – Definitionen – Interpretationen. Robert Koch-Institut, Berlin 2015 (abgerufen am 26.3.2020)
[2] Killerby et al., Human Coronavirus Circulation in the United States 2014–2017. J Clin Virol. 2018, 101, 52-56
[3] Roussel et al. SARS-CoV-2: Fear Versus Data. Int. J. Antimicrob. Agents 2020, 105947
[4] Charisius, H. Covid-19: Wie gut testet Deutschland? (abgerufen am 27.3.2020)
[5] Johns Hopkins University, Coronavirus Resource Center. 2020, (abgerufen am 26.3.2020)
[6] S1-Leitlinie 054-001, Regeln zur Durchführung der ärztlichen Leichenschau (abgerufen am 26.3.2020)
[7] Martuzzi et al. Health Impact of PM10 and Ozone in 13 Italian Cities. World Health Organization Regional Office for Europe. WHOLIS number E88700 2006
[8] European Environment Agency, Air Pollution Country Fact Sheets 2019 (abgerufen am 26.3.2020)
[9] Croft et al. The Association between Respiratory Infection and Air Pollution in the Setting of Air Quality Policy and Economic Change. Ann. Am. Thorac. Soc. 2019, 16, 321–330.
[10] United Nations, Department of Economic and Social Affairs, Population Division. Living Arrangements of Older Persons: A Report on an Expanded International Dataset (ST/ESA/SER.A/407). 2017
[11] Deutsches Ärzteblatt, Überlastung deutscher Krankenhäuser durch COVID-19 laut Experten unwahrscheinlich (abgerufen am 26.3.2020)



Stellungnahme und Auswertungen der Statistischen Datenlage zu COVID-19 von Dr. Harald Burgard, Wadgassen:

„Hier nochmals ein Statement zur Situation Covid-19, da ich die Vielzahl der individuellen Anfragen nicht mehr beantworten kann. Es ist lang, aber in der Kürze ist die Situation nicht zu beschreiben.

Dass sich Viren permanent verändern MÜSSEN, um Infektionen auslösen zu können, weiß vermutlich inzwischen jeder. Daher werden jedes Jahr die Impfstoffe gegen Influenza (Auslöser der Grippe, macht ca. 10 % der Erreger aus) neu auf die Veränderungen hin produziert.

Coronaviren sind ebenfalls immer mit dabei, also nicht neu. Dennoch erleben wir derzeit weltweit Fälle schwerer Lungenerkrankungen, einen weltweiten Logdown und eine desaströse Situation für die Wirtschaft.
Verständlicherweise wirft dies Fragen auf nach der wirklichen Gefahr und der Berechtigung der Regierung, das Land lahm zu legen.
Ich will versuchen, auf der Basis von Fakten Informationen bereitzustellen, die jedem ein stückweit helfen können, selbst die Situation einzuschätzen.

Das Robert-Koch-Institut, das quasi die oberste „Erregerüberwachungsbehörde“ Deutschlands ist, veröffentlicht regelmäßig Berichte über die „normale“ Grippesaison. Fangen wir mal damit an. Als Quelle die der „Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/19“ des Robert Koch-Instituts. Was in Anführungszeichen gesetzt ist wurde wörtlich aus dem Bericht zitiert.

Zunächst kurz zur Todesfallstatistik:

Während der Grippewelle kommt es häufig zu einer über das zu erwartende Maß hinausgehenden Gesamtzahl von Todesfällen (unabhängig von der erfassten Todesursache), welche als Übersterblichkeit oder Exzess-Mortalität bezeichnet wird [1, 2]. Sie wird quantifiziert als Differenz der Anzahl tatsächlich registrierter und erwarteter Todesfälle. Liegt die Anzahl der registrierten Todesfälle oberhalb des 95 %-Prognoseintervalls liegt eine signifikante Erhöhung der wöchentlichen Mortalität vor.
Durch ein Monitoring der Anzahl von Todesfällen und zusätzlichen Angaben, wie z. B. Alter, Geschlecht, Todeszeitpunkt und Wohnort, ist eine differenzierte Überwachung und Schätzung der Exzess-Mortalität möglich. Auf europäischer Ebene nehmen eine Vielzahl an Ländern an dem Projekt EuroMOMO teil [3, 4], welches Gesamtsterbefalldaten wochengenau erhebt und kontinuierlich auswertet.“ Seite 100

Anmerkung von mir: Zur Zeit sieht man keine erhöhten Sterblichkeitsraten in Italien, Spanien und anderen Ländern. Dies kann aber daran liegen, dass LOKAL erhöhte Fallzahlen sich nicht auf die Gesamtsterblichkeit eines Landes auswirken! Und möglicherweise auch daran, dass Fälle mit einer Verzögerung von einigen Wochen nachgemeldet werden. Mit anderen Worten: die Zahlen können täuschen!

Nun reden alle von einer Epidemie oder gar einer Pandemie. Was genau ist das? Auch dazu kommt die Erklärung von RKI:
„Eine Epidemie ist durch eine Häufigkeit von Erkrankungen gekennzeichnet, die über das erwartete Maß hinausgeht. Bei Influenza muss jedoch auch die Saisonalität in die Beurteilung einbezogen werden. Insofern kann dann von einer Influenza-Epidemie gesprochen werden, wenn die Influenza-Aktivität die üblichen, saisonalen Werte deutlich übersteigt. Dieser Begriff wird im englischsprachigen Ausland zum Teil aber auch synonym für eine Erkrankungswelle in der Saison gebraucht.

Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite Epidemie. Eine Influenzapandemie wird durch ein neuartiges Influenzavirus verursacht, das in der Lage ist, Erkrankungen hervorzurufen und sich leicht von Mensch zu Mensch zu verbreiten. Da ein solcher Erreger zuvor nicht oder sehr lange nicht mehr in der menschlichen Bevölkerung zirkulierte, sind die Menschen daher auch nicht über die spezifischen Abwehrmechanismen des Immunsystems vor Erkrankung geschützt.“ Seite 23

Wie sehen nun die Zahlen zur normalen Grippe aus?

„2018/19 verzeichnete das RKI rund 3,8 Millionen influenzabedingte Arztbesuche.
In der ungewöhnlich starken Grippewelle 2017/18 wurden dagegen 9 Millionen influenzabedingte Arztbesuche registriert.“

Das heißt, wir Ärzte erleben jedes Jahr einen Ansturm an Patienten mit grippalen Infekten.
Wichtig dabei ist: es gibt noch eine Dunkelziffer, denn, so schreibt das RKI: „Da nur der direkte Erregernachweis bei Influenza meldepflichtig ist, wird einerseits die Zahl der wirklichen Influenzafälle deutlich unterschätzt, denn nur ein Teil der Patienten mit akuter respiratorischer Symptomatik wird labordiagnostisch untersucht.“

„Die Gesamtzahl der übermittelten, labordiagnostisch bestätigten Fälle betrug rund 182.000 Fälle und war damit deutlich geringer als in der Saison 2017/18 (Datenstand 05.06.2019).“ Seiten 33/34

Von den übermittelten labordiagnostisch bestätigten Influenzafällen war bei rund 40.000 Fällen (22 %) angegeben, dass sie hospitalisiert waren. Damit war der Anteil hospitalisierter Fälle höher als in der besonders schweren Vorsaison mit 17 %, wobei in der Saison 2017/18 rund 60.000 hospitalisierte Influenzafälle übermittelt worden waren. Im Gegensatz zur virologischen Sentinel-surveillance ist bei den Influenzafällen gemäß IfSG nicht bekannt, wie viele Fälle im ambulanten bzw. stationären Bereich labordiagnostisch untersucht werden, da nur Influenza-positive Laborbefunde gemeldet werden müssen (siehe dazu auch Kap. 4.4).“ Seite 35

„Insgesamt wurden die meisten hospitalisierten Fälle in der Altersgruppe der ab 60-jährigen mit 54 % übermittelt (Vorsaison: 58 %).“
„Mit Blick auf die einzelnen Altersgruppen war der Anteil der hospitalisierten Fälle an den übermittelten Fällen in der Altergruppe der über 79-jährigen mit ca. 64 % am höchsten.“
Wir sehen somit, dass die älteren Menschen immer gefährdeter sind als die jüngeren. Dies ist aber sicherlich für keinen eine echte Neuigkeit.

Als Komplikation wurde unter den hospitalisierten Fällen (über alle Altersgruppen) vor allem Pneumonie angegeben, gefolgt von einem schweren Verlauf mit akutem Lungenversagen (ARDS). Eine Ausnahme bildet hier lediglich die Altersgruppe der Hochaltrigen (80 Jahre und älter). Unter den hospitalisierten Fällen älter als 79 Jahre ist der Anteil derjenigen mit einem tödlichen Verlauf höher als der Anteil der Fälle mit Beatmung bzw. akutem Lungenversagen (Tab. 1).
Die Altersmediane für die nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle steigen mit der Schwere der Erkrankung an. So ist der Altersmedian … unter den hospitalisierten Fällen … auf 63 Jahre angestiegen (Spannbreite: 0 bis 103 Jahre) und liegt unter den Verstorbenen bei 78 Jahren (Spannbreite 2 bis 103 Jahre).“ Seite 35

In der Saison 2018/19 wurden 954 Todesfälle mit Influenza-Infektion an das RKI übermittelt. Damit sind es weniger Todesfälle mit Influenzainfektion als in der Vorsaison 2017/18 (1.674), aber immer noch mehr als in den vorangegangenen Saisons. Ob tatsächlich im Verhältnis so viel mehr Menschen in der Saison 2017/18 an einer Influenza verstorben sind, lässt sich anhand dieser Daten jedoch nicht feststellen. Wie bereits eingangs beschrieben, ist die Anzahl der Meldungen davon abhängig, ob und wie häufig im ambulanten oder stationären Bereich eine Labordiagnostik für den Nachweis von Influenza eingeleitet wurde.“ Seite 36

„Ähnlich wie in den vorangegangenen Saisons war die Mehrzahl der übermittelten Todesfälle über 59 Jahre alt (86 %, Vorsaison: 87 %). Der Anteil der Hochaltrigen war jedoch mit 43 % geringer als in der Vorsaison (50 %). Dagegen war der Anteil der 35- bis 59-Jährigen mit 12 % etwas höher als in der Vorsaison (10 %).“

Anmerkung: es trifft nicht nur alte Menschen, es kann auch jüngere treffen. Allerdings sind die Gefahren für jüngere geringer. Und viele davon haben Vorerkrankungen, was die Statistik leider nicht zeigt.

Wichtig ist, was nun kommt:
„Für eine Exzess-Schätzung der Influenza-bedingten Todesfälle sind die in der AGI registrierten Todesfälle wegen ARE aber nicht geeignet, da sie in dem vergleichsweise kleinen Sentinel nicht repräsentativ erfasst werden können. Auch die gemäß IfSG an das RKI übermittelten Todesfälle bilden keine Grundlage für Hochrechnungen. Im Gegensatz zu anderen Erkrankungen wird Influenza auf dem Totenschein häufig nicht als Todesursache eingetragen, selbst wenn im Krankheitsverlauf eine Influenza labordiagnostisch bestätigt wurde und wesentlich zum Tod beigetragen hat.“ Seite 47

Es ist die Erfahrung vieler Länder, dass sich Todesfälle, die der Influenza zuzuschreiben sind, in anderen Todesursachen, wie z. B. Diabetes mellitus, Pneumonie oder »Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems« verbergen können.
Daher ist es international üblich, die der Influenza zugeschriebene Sterblichkeit mittels statistischer Verfahren zu schätzen, indem Gesamttodesfallzahlen (Statistik der Sterbefälle ohne Totgeborene, nachträglich beurkundete Kriegssterbefälle und gerichtliche Todeserklärungen) herangezogen werden. Dabei wird typischerweise zuerst eine Hintergrundmortalität – die Mortalität in dem Zeitraum der Influenzawelle, die ohne eine Zirkulation von Influenzaviren zu erwarten wäre – geschätzt. Während hinreichend starker Influenzasaisons kann ein Mortalitätsanstieg beobachtet werden, der mehr oder weniger deutlich über die Hintergrundmortalität hinaus geht und der Influenza zugeschrieben wird. Dieser kann mittels statistischer Verfahren geschätzt werden und wird als Exzess-Mortalität bezeichnet.“
Für die Saison 2017/18 wurden die höchsten Exzess-Schätzwerte in den letzten 30 Jahren ermittelt.“ Diese Zahl lag bei 25.100 Menschen! Nur in Deutschland. Im Jahr davor waren es 22.900 Tote!

„Nur in der Saison 1995/96 waren zuvor ähnlich hohe Werte geschätzt worden.“ Seite 47

Und es betrifft auch andere Länder:
„2018/2019: Frankreich berichtete über einen außergewöhnlich hohen Anteil an Krankenhauseinweisungen wegen Influenza, besonders bei Kindern unter fünf Jahren und bei älteren Menschen ab 65 Jahren.“ Seite 49

„Die kumulative Hospitalisierungsrate wegen Influenza in den USA war 2018/19 ebenfalls mit früheren, starken Grippesaisons vergleichbar, in Kanada waren die Hospitalisierungsraten im Vergleich zu Vorsaisons eher moderat. In den USA wurde bei 29 % der hospitalisierten Influenzapatienten eine Pneumonie diagnostiziert, 18 % der Patienten war intensivpflichtig, 6 % mussten beatmet werden und 3 % verstarben (siehe auch Kap. 5.1.1, Tab. 1)“ Seite 49

Kennen Sie dieses Virus?
Respiratory Syncytial Virus (RSV)
„RSV ist einer der häufigsten Erreger bei schweren Verläufen von ARE bei Kleinkindern, Älteren oder Personen mit Grunderkrankungen [19, 20]. Impfstoffe gegen RSV sind in der Entwicklung und könnten in den nächsten fünf bis zehn Jahren zur Verfügung stehen.“ (19)
„Im virologischen Sentinel wurde von der 46. Kalenderwoche (KW) 2018 bis zur 17. KW in 2019 kontinuierlich RSV nachgewiesen (Abb. 29 oben). Von der 50. bis zur 11. KW war die RSV-Aktivität erhöht (Abb. 29 unten). Die Positivenrate lag zwischen 8 % und 37 % und erreichte ihren höchsten Wert in der 52. KW. Seite 74

Da es gegen dieses Virus noch keinen Impfstoff gibt haben SIE auch vermutlich von ihm noch nie etwas gelesen. Auch Coronaviren machen jedes Jahr einen Anteil von 5 – 15 % aus. Auch davon haben SIE vermutlich – bis zur Covid-19-Pandemie – nie etwas gehört.

Influenza-Viren machen nur einen geringen Anteil an virusbedingten Infekten der oberen Atemwege und der Lunge aus (ca. 10 %). Dennoch sterben daran alljährlich zwischen 15.000 und 25.000 Menschen nur in Deutschland!

Zusammenfassung und Ausblick:
2018/19: 3,8 Millionen influenzabedingte Arztbesuche; 2017/18 waren es 9 Millionen.
2018/19: 182.000 durch Labortests bestätigte Fälle, 2017/18 waren es deutlich mehr.
2018/19: von den 182.000 Fällen mussten 40.000 (!) ins Krankenhaus, 2017/18 sogar 60.000!
Komplikationen: Lungenentzündung oder Lungenversagen, vor allem trifft es ältere Menschen.
2018/19: 954 gemeldete Todesfälle durch nachgewiesene Influenzavirusinfektion, 2017/18 waren es 1.674 Fälle. Problem dabei: diese Todeszahlen sind nicht repräsentativ und somit viel zu tief (siehe Erklärung im Text weiter unten). Die Diagnose Tod durch Influenza wird selten angegeben. Meist steht auf den Totenscheinen Lungenentzündung, Diabetes, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems oder ähnliches.
Und deshalb wird international geschätzt, wieviele Menschen in den Wintermonaten mehr gestorben sind, als zu erwarten gewesen wäre. Dies nennt man Exzess-Mortalität.
2017/18 hatten wir in Deutschland die höchste Exzess-Mortalitätsrate der letzten 30 Jahre!!! Demnach verstarben rund 25.000 Menschen. Hat man davon etwas gehört oder gelesen – oder das Land „dicht“ gemacht?
Wenn man von einer Sterblichkeitsrate von 0,3 % ausgeht, müssten also 8.333.333 Menschen infiziert gewesen sein. Dies deckt sich etwa mit der obigen Zahl von 9 Millionen Menschen. Aber vermutlich waren es viel mehr, denn sicherlich ging nicht jeder zum Arzt. Ein Großteil kurierte sich vermutlich zuhause aus. 1995/96 waren sie ähnlich hoch.
In den USA wurde bei 29 % der hospitalisierten Influenzapatienten eine Lungenentzündung diagnostiziert, 18 % der Patienten war intensivpflichtig, 6 % mussten beatmet werden und 3 % verstarben.

Covid-19 überträgt sich rasch von Rachen zu Rachen, aber die Fallzahlen liegen weit unter denen von Grippewellen mit 9 Millionen erkrankten Menschen nur in Deutschland (und 15 – 25.000 Toten). Die Todesfallzahlen sind mit 0,1 – 0,5 % gering. Die bekannten Risikogruppen sind betroffen.

Welche Veröffentlichungen bestätigen, neben den Schätzungen des RKI, diese Zahlen?
In der Zeitschrift Lancet, die zu den wichtigsten medizinischen Fachzeitungen der Welt gehört, wurde am 27. März 2020 eine interessante Analyse veröffentlicht. Untersucht wurde die Ausbreitung an Bord des Kreuzfahrtschiffes Diamond Princess. Hier gab es eine geschlossene Gesellschaft, die unter Quarantäne vom 20. Januar bis 29. Februar 2020 (also 39 Tage) nicht von außen weiter infiziert werden konnte. Von den 3.711 Passagieren inkl. Crew-Mitgliedern erkrankten 705 Menschen an Covid-19 (wurden positiv getestet), 7 von ihnen verstarben. Dies ergibt eine Todesfallrate von 0,99 %. Die Wissenschaftler schreiben hierzu, dass vor allem ältere Menschen an Bord waren, und man in Folge dessen davon ausgeht, dass die Todesfallrate in der Gesamtbevölkerung mit auch jüngeren Menschen geringer ausfällt.
Obwohl Covid-19 rasch übertragen wird, sind die Todesfallraten deutlich niedriger als bei SARS (9,5 %) and MERS (34,4 %), aber höher als bei Influenza (0,1 %).

Wenn wir nun mal von den statistischen Zahlen ausgehen, die uns überall genannt werden, hätte sich die Ausbreitung auf dem Schiff wie folgt entwickeln müssen:

1 Patient erkrankt, alle 2,5 Tage infiziert er 3 weitere Menschen. Heißt also folgendes:
Nach 2,5 Tagen 3 Infizierte, nach 5 Tagen 9 Infizierte, nach 7,5 Tagen 27, nach 10 Tagen 81, nach 12,5 Tagen 243, nach 15 Tagen 729, nach 17,5 Tagen 2.187, nach 20 Tagen 6.561, nach 22,5 Tagen 19.683, nach 25 Tagen 59.049 Infizierte, nach 27,5 Tagen 177.147, nach 30 Tagen 531.441 und so weiter. Nach 39 Tagen hätten 14.348.907 Menschen infiziert sein müssen. Nun waren aber „nur“ 3.711 Passagiere auf dem Schiff, und 705 erkrankten!
Was zeigt uns das? Zwei Dinge: entweder hat die Quarantäne (die ja erst begann, als schon ein Teil der Menschen infiziert war) die vorberechnete Ausbreitung verhindert (was in Teilen sicherlich richtig ist) – oder die statistischen Annahmen zur Ausbreitung sind theoretisch, entsprechen aber nicht der Realität. Leider hatten wir genau das letztere bei der Schweinegrippe und der Vogelgrippe. Jeder Arzt wird sich daran erinnern können, wie wir gedrängt wurden, möglichst jeden Patienten zu impfen, um die große Katastrophe zu vermeiden.

Im New England Journal of Medicine wurde am 26. März 2020 eine Analyse der ersten Fälle aus China veröffentlicht.
Untersucht wurden 425 Fälle, das Durchschnittsalter betrug 59 Jahre. Ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen hatten eine höhere Erkrankungsanfälligkeit und ein höheres Sterblichkeitsrisiko ähnlich wie bei Influenza. 56 % der Erkrankten waren männlich, auch das ist ähnlich den Zahlen bei Influenza. Die Todesfallrate lag bei ca. 1 %! Vermutlich lag sie insgesamt aber niedriger, weil viele Menschen mit keinen oder leichten Symptomen nicht erfasst wurden. Man schätzt daher, dass die Todesfallrate etwa der einer normalen Influenza-Grippe entspricht!
Wörtlich heißt es (übersetzt aus dem Englischen): „Dies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 letztendlich denen einer schweren saisonalen Influenza (mit einer Todesrate von etwa 0,1 %) oder einer pandemischen Influenza (ähnlich wie in den Jahren 1957 und 1968) ähnlicher sind als eine Krankheit ähnlich wie SARS oder MERS, bei denen die Sterblichkeitsrate bei 9 bis 10 % beziehungsweise 36 % lag.“ Die Autoren gehen davon aus, eine Person alle 2 Tage 2,2 neue Menschen ansteckt. Diese Zahlen decken sich in etwa mit denen, die vom RKI kommen (einer steckt alle 2,5 Tage 3 neue Menschen an).

Wenn man die weltweiten Infektionszahlen sieht und sie mit den Todesfallzahlen ins Verhältnis setzt, muss man sich die Frage stellen, was den weltweiten Lokdown rechtfertigt.
Stand heute 14 Uhr gibt es, nach Angaben der Johns-Hopkins-Universtität, weltweit 679.977 Covid-19 positiv gemeldete Fälle, gestorben sind an den Folgen 31.734 Menschen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus, da es in kaum einem Land genügend Tests gibt, um die Menschen flächendeckend zu untersuchen.
In Deutschland haben wir per heute 58.247 Covid-19 Infizierte, 455 Menschen starben den Angaben nach an der Krankheit. Laut RKI wurde inzwischen in jedem Landkreis mindestens ein Coronafall festgestellt.

Quelle

Jeder verstorbene Mensch ist einer zu viel, ganz ohne Frage. Und dieser Erreger ist nicht harmlos – das sind Influenzaviren aber ebensowenig.
Da wir in einer Demokratie leben, in der entschieden wurde, dass wir alle eine Ausgangsbeschränkung oder Ausgangssperre einhalten müssen, halten wir uns auch alle schön brav daran. Das empfehle ich ausdrücklich! Insbesondere auch, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten, sollten die prognostizierten Infektionszahlen stimmen.

Dennoch muss man sich Gedanken für die kommenden Wochen und Monate machen. Da man zum Schutz der gefährdeten Bevölkerung einen Durchseuchungsgrad von 70 – 90 % erreichen müsste, wäre es nach meinem Dafürhalten sinnvoll, die gefährdeten Menschen (Alte, Lungenkranke, Immunsupprimierte, sonstige chronisch Kranke) maximal zu schützen, ohne sie zu diskriminieren (wie es NRW-MP Laschet kürzlich bei „hart aber fair“ ausdrückte), und die jüngere, gesunde Bevölkerung laufen zu lassen. Wenn dann ein jüngerer Mensch infolge einer Infektion tatsächlich intensivpflichtig würde, wäre das zwar schlimm, würde aber keineswegs unsere Intensivkapazitäten sprengen. Ganz anders könnte es aussehen, wenn ALLE sich (wieder) frei bewegten!
Glücklicherweise haben wir in Deutschland eine weniger überalterte Gesellschaftsstruktur, eine geringere Umweltverschmutzung, wir leben nicht so dicht aufeinander, es rauchen nicht so viele Menschen wie in Norditalien oder anderen südeuropäischen Staaten. Aber vor allem haben wir besser ausgestattete Kliniken mit einem hohen Hygienestandard! Auch deshalb werden bei uns weniger Menschen sterben als leider in anderen Ländern dieser Erde.

Eine Alternative wäre es, flächendeckende Messungen durchzuführen, die Infizierten und deren Kontaktpersonen unter Quarantäne zu stellen, aber nicht den Rest der Bevölkerung. Dies dürfte vermutlich an der Durchführung scheitern (Testanzahl, Datenschutz etc.). Vielleicht gelingt es, durch neuere Testverfahren wie denen der Firma Bosch, schnell größere Testmengen zu erreichen. Dies würde uns allen helfen, das Virus und sein Verhalten besser zu verstehen.
Zu warten, bis uns ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird weder die Gesellschaft mitmachen, noch die Wirtschaft vertragen.

Im übrigen kann ein hoher Vitamin-D-Spiegel (optimal 40 – 80 ng/ml) nach Studienlage ganz allgemein vor Infekten schützend, ebenso die Einnahme von Vitamin C und Zink.
Und selbstverständlich die Einhaltung hygienischer Standards.“

Bleiben Sie gesund. Mit herzlichen Grüßen,

Dr. med. Harald Burgard



Kiel, 26th of march 2020

Open Letter

 

Dear Chancellor,

As Emeritus of the Johannes-Gutenberg-University in Mainz and longtime director of the Institute for Medical Microbiology, I feel obliged to critically question the far-reaching restrictions on public life that we are currently taking on ourselves in order to reduce the spread of the COVID-19 virus.

It is expressly not my intention to play down the dangers of the virus or to spread a political message. However, I feel it is my duty to make a scientific contribution to putting the current data and facts into perspective – and, in addition, to ask questions that are in danger of being lost in the heated debate.

The reason for my concern lies above all in the truly unforeseeable socio-economic consequences of the drastic containment measures which are currently being applied in large parts of Europe and which are also already being practiced on a large scale in Germany.

My wish is to discuss critically – and with the necessary foresight – the advantages and disadvantages of restricting public life and the resulting long-term effects.

To this end, I am confronted with five questions which have not been answered sufficiently so far, but which are indispensable for a balanced analysis.

I would like to ask you to comment quickly and, at the same time, appeal to the Federal Government to develop strategies that effectively protect risk groups without restricting public life across the board and sow the seeds for an even more intensive polarization of society than is already taking place.

 

With the utmost respect,

Prof. em. Dr. med. Sucharit Bhakdi

1. Statistics

In infectiology – founded by Robert Koch himself – a traditional distinction is made between infection and disease. An illness requires a clinical manifestation. [1] Therefore, only patients with symptoms such as fever or cough should be included in the statistics as new cases.

In other words, a new infection – as measured by the COVID-19 test – does not necessarily mean that we are dealing with a newly ill patient who needs a hospital bed. However, it is currently assumed that five percent of all infected people become seriously ill and require ventilation. Projections based on this estimate suggest that the healthcare system could be overburdened.

My question: Did the projections make a distinction between symptom-free infected people and actual, sick patients – i.e. people who develop symptoms?

2. Dangerousness

A number of coronaviruses have been circulating for a long time – largely unnoticed by the media. [2] If it should turn out that the COVID-19 virus should not be ascribed a significantly higher risk potential than the already circulating corona viruses, all countermeasures would obviously become unnecessary.

The internationally recognized International Journal of Antimicrobial Agents will soon publish a paper that addresses exactly this question. Preliminary results of the study can already be seen today and lead to the conclusion that the new virus is NOT different from traditional corona viruses in terms of dangerousness. The authors express this in the title of their paper „SARS-CoV-2: Fear versus Data“. [3]

My question: How does the current workload of intensive care units with patients with diagnosed COVID-19 compare to other coronavirus infections, and to what extent will this data be taken into account in further decision-making by the federal government? In addition: Has the above study been taken into account in the planning so far?  Here too, of course, „diagnosed“ means that the virus plays a decisive role in the patient’s state of illness, and not that previous illnesses play a greater role.

 

3. Dissemination

According to a report in the Süddeutsche Zeitung, not even the much-cited Robert Koch Institute knows exactly how much is tested for COVID-19. It is a fact, however, that a rapid increase in the number of cases has recently been observed in Germany as the volume of tests increases. [4]

It is therefore reasonable to suspect that the virus has already spread unnoticed in the healthy population. This would have two consequences: firstly, it would mean that the official death rate – on 26 March 2020, for example, there were 206 deaths from around 37,300 infections, or 0.55 percent [5] – is too high; and secondly, it would mean that it would hardly be possible to prevent the virus from spreading in the healthy population.

My question: Has there already been a random sample of the healthy general population to validate the real spread of the virus, or is this planned in the near future?

4. Mortality

The fear of a rise in the death rate in Germany (currently 0.55 percent) is currently the subject of particularly intense media attention. Many people are worried that it could shoot up like in Italy (10 percent) and Spain (7 percent) if action is not taken in time.

At the same time, the mistake is being made worldwide to report virus-related deaths as soon as it is established that the virus was present at the time of death – regardless of other factors. This violates a basic principle of infectiology: only when it is certain that an agent has played a significant role in the disease or death may a diagnosis be made. The Association of the Scientific Medical Societies of Germany expressly writes in its guidelines: „In addition to the cause of death, a causal chain must be stated, with the corresponding underlying disease in third place on the death certificate. Occasionally, four-linked causal chains must also be stated.“ [6]

At present there is no official information on whether, at least in retrospect, more critical analyses of medical records have been undertaken to determine how many deaths were actually caused by the virus.

My question: Has Germany simply followed this trend of a COVID-19 general suspicion? And: is it intended to continue this categorisation uncritically as in other countries? How, then, is a distinction to be made between genuine corona-related deaths and accidental virus presence at the time of death?

5. Comparability

The appalling situation in Italy is repeatedly used as a reference scenario. However, the true role of the virus in that country is completely unclear for many reasons – not only because points 3 and 4 above also apply here, but also because exceptional external factors exist which make these regions particularly vulnerable.

One of these factors is the increased air pollution in the north of Italy. According to WHO estimates, this situation, even without the virus, led to over 8,000 additional deaths per year in 2006 in the 13 largest cities in Italy alone. [7] The situation has not changed significantly since then. [8] Finally, it has also been shown that air pollution greatly increases the risk of viral lung diseases in very young and elderly people. [9]

Moreover, 27.4 percent of the particularly vulnerable population in this country live with young people, and in Spain as many as 33.5 percent. In Germany, the figure is only seven percent [10]. In addition, according to Prof. Dr. Reinhard Busse, head of the Department of Management in Health Care at the TU Berlin, Germany is significantly better equipped than Italy in terms of intensive care units – by a factor of about 2.5 [11].

My question: What efforts are being made to make the population aware of these elementary differences and to make people understand that scenarios like those in Italy or Spain are not realistic here?

References:

[1] Fachwörterbuch Infektionsschutz und Infektionsepidemiologie. Fachwörter – Definitionen – Interpretationen. Robert Koch-Institut, Berlin 2015. (abgerufen am 26.3.2020)
[2] Killerby et al., Human Coronavirus Circulation in the United States 2014–2017. J Clin Virol. 2018, 101, 52-56
[3] Roussel et al. SARS-CoV-2: Fear Versus Data. Int. J. Antimicrob. Agents 2020, 105947
[4] Charisius, H. Covid-19: Wie gut testet Deutschland? Süddeutsche Zeitung. (abgerufen am 27.3.2020)
[5] Johns Hopkins University, Coronavirus Resource Center. 2020. (abgerufen am 26.3.2020)
[6] S1-Leitlinie 054-001, Regeln zur Durchführung der ärztlichen Leichenschau. AWMF Online (abgerufen am 26.3.2020)
[7] Martuzzi et al. Health Impact of PM10 and Ozone in 13 Italian Cities. World Health Organization Regional Office for Europe. WHOLIS number E88700 2006
[8] European Environment Agency, Air Pollution Country Fact Sheets 2019, (abgerufen am 26.3.2020)
[9] Croft et al. The Association between Respiratory Infection and Air Pollution in the Setting of Air Quality Policy and Economic Change. Ann. Am. Thorac. Soc. 2019, 16, 321–330.
[10] United Nations, Department of Economic and Social Affairs, Population Division. Living Arrangements of Older Persons: A Report on an Expanded International Dataset (ST/ESA/SER.A/407). 2017
[11] Deutsches Ärzteblatt, Überlastung deutscher Krankenhäuser durch COVID-19 laut Experten unwahrscheinlich, (abgerufen am 26.3.2020)

 




Kiel, 26 de marzo de 2020

Carta abierta

Muy estimada Señora Canciller Federal,

Como emérito de la Universidad Johannes-Gutenberg de Maguncia y durante muchos años director del Instituto de Microbiología e Higiene Médica de esa ciudad, me siento obligado a cuestionar críticamente las restricciones de gran alcance en la vida pública que estamos asumiendo actualmente para reducir la propagación del virus COVID-19.
No es explícitamente mi intención restarle importancia a los peligros del virus o difundir un mensaje político. Sin embargo, considero que es mi deber hacer una contribución científica para poner en perspectiva la situación actual de los datos, poner en perspectiva los hechos que conocemos hasta ahora, y también hacer preguntas que corren el riesgo de perderse en el acalorado debate.
El motivo de mi preocupación radica sobre todo en las consecuencias socioeconómicas verdaderamente imprevisibles de las drásticas medidas de contención que se están aplicando actualmente en grandes partes de Europa y que también se practican ya en gran escala en Alemania.
Mi deseo es discutir críticamente -y con la necesaria prudencia- las ventajas y desventajas de restringir la vida pública y los efectos resultantes a largo plazo.
Para ello, me planteo cinco preguntas que aún no han sido respondidas adecuadamente, pero son indispensables para un análisis equilibrado.
Por la presente le pido un rápido pronunciamiento y al mismo tiempo hago un llamamiento al Gobierno Federal para que desarrolle estrategias que protejan eficazmente a los grupos de riesgo, sin restringir la vida pública en general y sin sembrar las semillas de una polarización de la sociedad aún más intensa de la que ya se está produciendo.

Con el mayor de los respetos,
Prof. em. Dr. med. Sucharit Bhakdi


1. Estadística

En la infecciología, fundada por el propio Robert Koch, tradicionalmente se hace una distinción entre infección y enfermedad. Una enfermedad requiere una manifestación clínica. [1] Por lo tanto, sólo los pacientes con síntomas como fiebre o tos deben ser incluidos en las estadísticas como nuevos casos.
En otras palabras, una nueva infección, medida por la prueba COVID-19, no significa necesariamente que estemos tratando con un paciente recién enfermo que necesita una cama de hospital. Sin embargo, actualmente se supone que el cinco por ciento de todas las personas infectadas se enferman gravemente y requieren ventilación. Las proyecciones basadas en esta estimación sugieren que el sistema de salud podría estar sobrecargado.
Mi pregunta: ¿En las proyecciones se diferenció entre las personas infectadas sin síntomas y los pacientes enfermos reales, es decir, las personas que desarrollan síntomas?


2. Peligrosidad

Varios coronavirus han estado circulando durante mucho tiempo, en gran parte sin ser notados por los medios de comunicación. [2] Si resultara que al virus COVID-19 no se le pudiera atribuir un potencial de riesgo significativamente mayor que el de los virus corona ya en circulación, todas las contramedidas serían obviamente innecesarias.
La internacionalmente reconocida „International Journal of Antimicrobial Agents“ publicará pronto un documento que aborda exactamente esta cuestión. Los resultados preliminares del estudio ya se pueden ver hoy en día y llevan a la conclusión de que el nuevo virus NO es diferente de los tradicionales virus corona en términos de peligro. Los autores lo expresan en el título de su artículo «SARS-CoV-2: Miedo versus Datos». [3]
Mi pregunta: ¿Cómo resulta la comparación de la utilización actual de las Unidades de Cuidados Intensivos con pacientes diagnosticados con COVID-19 con otras infecciones por coronavirus, y en qué medida se tendrán en cuenta estos datos en la futura toma de decisiones del gobierno federal? Además: ¿Se ha tenido en cuenta el estudio anterior en lo planificado hasta ahora? Aquí también, por supuesto, debe ser válido: Diagnosticado significa que el virus juega también un rol decisivo en el estado de la enfermedad del paciente, y no que las enfermedades previas jueguen un papel más importante.


3. Propagación

Según un informe del Süddeutsche Zeitung, ni siquiera el muy citado Instituto Robert Koch sabe exactamente cuánto se testea para COVID-19. Sin embargo, es un hecho, que recientemente se ha observado en Alemania, que el número de casos ha aumentado rápidamente a medida que aumenta el volumen de las pruebas. [4] Por lo tanto, es razonable sospechar que el virus ya se ha propagado inadvertidamente en la población sana. Esto tendría dos consecuencias: en primer lugar, significaría que la tasa de mortalidad oficial – el 26 de marzo de 2020, por ejemplo, hubo 206 muertes en alrededor de 37.300 infecciones, o el 0,55 por ciento [5] – es demasiado alta; y en segundo lugar, significaría que casi no sería posible impedir que el virus se propagara en la población sana.
Mi pregunta: ¿Se ha hecho ya una muestra aleatoria de la población general sana para validar la propagación real del virus, o está esto previsto en un futuro próximo?


4. Mortalidad

El temor a un aumento de la tasa de mortalidad en Alemania (actualmente del 0,55 por ciento) es actualmente objeto de una atención mediática especialmente intensa. A mucha gente le preocupa que pueda dispararse como en Italia (10 por ciento) y España (7 por ciento) si no se actúa a tiempo.
Al mismo tiempo, en todo el mundo se está cometiendo el error de informar de las muertes relacionadas con el virus tan pronto como se establece que el virus estaba presente en el momento de la muerte, independientemente de otros factores. Esto viola un principio básico de la infecciología: sólo cuando se tiene la certeza de que un agente ha desempeñado un papel importante en la enfermedad o la muerte se puede hacer un diagnóstico. La Asociación de Sociedades Médicas Científicas de Alemania escribe expresamente en sus directrices: «Además de la causa de la muerte, debe indicarse una cadena causal, con la correspondiente enfermedad subyacente en tercer lugar en el certificado de defunción. Ocasionalmente, se deben dar cadenas causales de cuatro eslabones». [6]
En la actualidad no hay información oficial sobre si, al menos en retrospectiva, se han realizado análisis más críticos de los registros médicos para determinar cuántas muertes se debieron realmente al virus.
Mi pregunta: ¿Alemania ha seguido simplemente la tendencia a la sospecha general de COVID-19? Y: ¿se tiene la intención de continuar esta categorización acrítica como en otros países? ¿Cómo, entonces, se puede distinguir entre las muertes verdaderamente relacionadas con el Corona y la presencia fortuita de un virus en el momento de la muerte?


5. Comparabilidad

La atroz situación de Italia se utiliza repetidamente como escenario de referencia. Sin embargo, el verdadero papel del virus en ese país no está nada claro por muchas razones, no sólo porque los puntos 3 y 4 también se aplican aquí, sino también porque existen factores externos excepcionales que hacen que esas regiones sean especialmente vulnerables.
Uno de estos factores es el aumento de la contaminación atmosférica en el norte de Italia. Según las estimaciones de la OMS, esta situación, incluso sin el virus, provocó más de 8.000 muertes adicionales por año en 2006 en las 13 ciudades más grandes de Italia solamente. [7] La situación no ha cambiado significativamente desde entonces. [8] Por último, también se ha demostrado más allá que la contaminación del aire aumenta en gran medida el riesgo de enfermedades pulmonares virales en personas muy jóvenes y de edad avanzada. [9]
Además, el 27,4 por ciento de la población especialmente vulnerable de este país vive con jóvenes, en España incluso el 33,5 por ciento. En Alemania, la cifra es sólo del siete por ciento [10].
A esto se agrega, según el Prof. Dr. Reinhard Busse, jefe del Departamento de Gestión de la Salud de la Universidad Técnica de Berlín, Alemania está mucho mejor equipada que Italia en términos de unidades de cuidados intensivos – por un factor de alrededor de 2,5 [11].
Mi pregunta: ¿Qué esfuerzos se están haciendo para que la población tome conciencia de estas diferencias elementales y para que la gente entienda que escenarios como los de Italia o España no son realistas aquí?


Referencias:
[1] Fachwörterbuch Infektionsschutz und Infektionsepidemiologie. Fachwörter – Definitionen – Interpretationen. Robert Koch-Institut, Berlin 2015.
 (abgerufen am 26.3.2020)
[2] Killerby et al., Human Coronavirus Circulation in the United States 2014–2017. J Clin Virol. 2018, 101, 52-56
[3] Roussel et al. SARS-CoV-2: Fear Versus Data. Int. J. Antimicrob. Agents 2020, 105947
[4] Charisius, H. Covid-19: Wie gut testet Deutschland? (abgerufen am 27.3.2020)
[5] Johns Hopkins University, Coronavirus Resource Center. 2020 (abgerufen am 26.3.2020)
[6] S1-Leitlinie 054-001, Regeln zur Durchführung der ärztlichen Leichenschau. AWMF Online (abgerufen am 26.3.2020)
[7] Martuzzi et al. Health Impact of PM10 and Ozone in 13 Italian Cities. World Health Organization Regional Office for Europe. WHOLIS number E88700 2006
[8] European Environment Agency, Air Pollution Country Fact Sheets 2019 (abgerufen am 26.3.2020)
[9] Croft et al. The Association between Respiratory Infection and Air Pollution in the Setting of Air Quality Policy and Economic Change. Ann. Am. Thorac. Soc. 2019, 16, 321–330.
[10] United Nations, Department of Economic and Social Affairs, Population Division. Living Arrangements of Older Persons: A Report on an Expanded International Dataset (ST/ESA/SER.A/407). 2017
[11] Deutsches Ärzteblatt, Überlastung deutscher Krankenhäuser durch COVID-19 laut Experten unwahrscheinlich (abgerufen am 26.3.2020)

 

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